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WhatsApp für die B2B Kommunikation

Written by Moritz Beck März 7, 2019 0 comment

WhatsApp ist die meistgenutzte App Deutschlands und auf fast jedem Smartphone installiert. Die einfache und asynchrone Verwendung machen die Kommunikation via WhatsApp sogar effektiver als telefonieren.
Seit August 2018 bietet WhatsApp mit der Business API sogar eine DSGVO-konforme Möglichkeit für eine B2C (Business-to-Customer) Kommunikation an. Zahlreiche Beispiele von Unternehmen die WhatsApp bereits nutzen sowie sich damit für Unternehmen bietende Chancen und Vorteile können Sie in unseren anderen Artikeln nachlesen.
In diesem Artikel stellen wir uns zunächst die Frage, ist auch eine B2b (Business-to-Business) Kommunikation via WhatsApp möglich? Welche Vorteile, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen ergeben sich hierbei?

Mögliche Einsatzbereiche der Messenger-Kommunikation:

1. Customer Service & Support

Auch im B2B Bereich kann WhatsApp die Kommunikation via Telefon und E-Mail ergänzen oder gar gänzlich ablösen. Im Gespräch zwischen kooperierenden Firmen, Generalunternehmen und Unterauftragnehmern bieten sich diverse Einsatzmöglichkeiten. Fotos, Meldungen oder Rechnungen können einfach per WhatsApp verschickt werden und der Gesprächspartner weiß direkt, worum es geht. Auch fehlerhafte Produkte oder Systeme können fotografiert oder gar gefilmt werden, um dem Hersteller kurzerhand das Anliegen zu schildern. Ein Bild sagt schließlich mehr, als tausend Worte (am Telefon). Zudem kommt, dass ein einzelner Mitarbeiter dank WhatsApp mit mehreren anderen Menschen simultan kommunizieren kann.
WhatsApp bietet im Customer Service & Support also weitreichende Effizienzsteigerungen.

2. Recruiting

Qualifizierte Fachkräfte sind rar und werden von vielen Unternehmen händeringend gesucht. Trotzdem ist die Kommunikation zwischen Unternehmen und Bewerber häufig sehr langatmig, unzureichend und für Bewerber deprimierend. WhatsApp kann hier Abhilfe schaffen! Die Hemmschwelle, eine Nachricht per WhatsApp zu schicken ist deutlich geringer, als ein Anruf. Hinzu kommt, dass Bewerber häufig nach ein bis zwei Anrufen aufgaben, wenn diese nicht beantwortet werden oder der entsprechende Ansprechpartner gerade nicht zu sprechen ist. Per Whatsapp kann die Antwort dank der asynchronen Kommunikation auch erst nach fünf Stunden kommen, je nachdem wann der Angesprochene Zeit findet – aber sie kommt! Auch ist der Umgangston via WhatsApp deutlich legerer als via E-Mail oder Telefon.
Fragen zur zu besetzenden Stelle, dem Status der Bewerbung oder sogar zu angemessenen Kleiderwahl zum Vorstellungsgespräch können einfach via Messenger geklärt werden.
Bewerber fühlen sich so dem Unternehmen von Anfang an näher und können sich Fragen viel einfacher beantworten lassen – was zu mehr Selbstsicherheit im Gespräch führt.

3. Firmeninterne Kommunikation

Sie nutzen WhatsApp-Gruppenchats innerhalb der Familie oder mit Freunden? Warum dann nicht auch mit Ihren Kollegen? Absprachen zu Projekten oder Aufgaben oder auch die Visualisierung von Problemstellungen können so auf einfachem Wege geführt werden. Auch Ideen, die einem spontan kommen, kann man direkt mit seinen Kollegen teilen, sogar außerhalb der Arbeitszeit.
In vielen Firmen ist es vielleicht sogar schon Gang und Gäbe, untereinander via WhatsApp zu kommunizieren, jedoch mit der privaten Version. Diese bietet jedoch fest gesteckte Rahmen und beachtet auch keine Datenschutzrichtlinien.
Mit der professionellen WhatsApp Business API kann das ganze Potenzial von Whatsapp ausgeschöpft werden, da dieses Tool sogar in die firmeneigenen CRM-Tools integriert werden kann, gegenüber der privaten Version viele weitere Funktionen hat und DSGVO-konform ist.Da die Integration der Whatsapp Business API allerdings gewisse Vorkenntnisse voraussetzt, bietet sich die Zusammenarbeit mit einem professionellen WhatsApp Support an. Gerne berät die Memacon Sie hierzu. Senden Sie uns dafür einfach eine Nachricht.

Fazit zu WhatsApp im B2B Bereich

Vielen Branchen und Firmen bietet WhatsApp wahre Vorteile, zahlreiche Einsatzmöglichkeiten gibt es und werden in der Praxis bereits erfolgreich umgesetzt. Insbesondere die Effizienz hinsichtlich Kosten und Zeit können Firmen deutlich steigern und zugleich ihren Kundenservice verbessern und freundlicher gestalten. Dies stellt eine kleine Revolution in Sachen Kundensupport da, die sehr gut angenommen wird.
Dennoch ist zu sagen, dass auch WhatsApp Grenzen hat und nicht die Eierlegende Wollmichsau ist. Zum Beispiel wird Whatsapp in Firmen mit sicherheitskritischen Informationen kaum Fuß fassen können, da der Versand von sensiblen Daten häufig ein Sicherheitsrisiko darstellt. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen Bereiche haben, in denen ein Handy-Verbot herrscht. Hinzu kommt die Gefahr, dass Mitarbeiter sich durch WhatsApp kontrolliert fühlen können, da andere Kollegen und Vorgesetzt einsehen können, wer wann online ist.